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Windows-Freigabe unter Linux einbinden (Kommandozeile)

Heute wollen wir eine Windows-Freigabe unter Linux (Debian, Ubuntu) einbinden.

  1. Die benötigten Pakete installieren
  2. Der Aufbau
  3. Beispiel

1. Die benötigten Pakete installieren

In diesem Fall ist es nur eines, nämlich “cifs-utils”.

2. Der Aufbau

Möchte man eine Freigabe dauerhaft einbinden, so nutzt man am Besten die Filesystem-Tabelle. Diese kann man mit dem gewünschten Editor folgendermaßen aufrufen:

Hier trägt man in dieser Reihenfolge (getrennt jeweils durch ein Leerzeichen) ein:

  1. file system (NETBiosname, IP-Adresse und Freigabenamen)
  2. mount point (lokaler Mount-Punkt)
  3. type (in unserem Fall “cifs”)
  4. options (Charset, Benutzerdaten etc.)
  5. dump (ob ein Backup des Laufwerks mittels “dump” erstellt werden soll – 0 für kein Backup, alles Andere für ein Backup)
  6. pass (Priorität zur Überprüfung des Laufwerkes mittels “fsck” – 0 für keine Überprüfung, 1 für hohe Priorität, 2 für niedrigere Priorität)

3. Beispiel

  1. Die IP-Adresse unseres Windows-Rechners ist “192.168.115.10” und der Freigabename “share”.
  2. Der Mount-Punkt ist “/mnt/network/computername/share”
  3. type ist in unserem Fall, wie schon erwähnt, “cifs”
  4. Die options werden sein “credentials”, “uid”, “iocharset” und “sec”
  5. dump wird in unserem Fall “0” sein – wir möchten in diesem Fall kein Backup
  6. pass wird in unserem Fall auch “0” sein – wir möchten in diesem Fall keine Überprüfung

So sieht die fertige Zeile dann im Endeffekt aus:

//192.168.115.10/share /mnt/network/computername/share cifs credentials=/root/.smbcredentials,uid=1000,iocharset=utf8,sec=ntlm 0 0

Für die in Punkt 4 angegebene Option “credentials” müssen wir noch

ausführen und

username=INSERT YOUR USERNAME OF THE WINDOWS MACHINE
password=INSERT THE PASSWORD

einfügen.

Hat man das getan kann man mit dem Befehl

alles in der Datei /etc/fstab aufgeführten Mounts einbinden.

Es könnten Fehler auftreten, wenn das Betriebssystem die “sec”-Option nicht unterstützen sollte (den Wert). In einem solchen Fall könnte man “ntlm” durch “ntlmv2” ersetzen.